Immer mehr Experten gehen davon aus, dass der Immobilienmarkt bald zusammenbrechen k├Ânnte. Droht uns ein Immobilien-Crash? M├╝ssen Immobilienbesitzer nun um ihre Immobilie besorgt sein? In diesem Blog-Artikel kl├Ąren wir auf.


Gliederung


 

Gr├╝nde, warum die Immobilienpreise stabil bleiben

Mit steigenden Immobilienpreisen ist zu rechnen, wenn die Zinsen niedrig sind und entsprechend geringe Kreditkosten f├╝r die K├Ąufer entstehen. Damit ist die Nachfrage h├Âher. Nat├╝rlich hat auch die gesamtwirtschaftliche Lage einen Einfluss auf die Immobilienpreise. Bei einem stabilen Konjunkturaufschwung kommt es demnach auch zu steigenden Immobilienpreisen.

Versorgungsengp├Ąsse

Die Kosten f├╝r den Kauf einer neuen Immobilie sind aufgrund von Versorgungsengp├Ąssen, die durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg verursacht wurden, hoch. Baumaterialien wie Holz, Stahl oder D├Ąmmstoffe werden teurer, weil sie knapp sind, w├Ąhrend die Energiepreise ebenfalls steigen, was die Kosten f├╝r Bauprojekte in die H├Âhe treibt.

Fachkr├Ąftemangel

Auch wird der Wohnungsmarkt durch einen Mangel an qualifizierten Arbeitskr├Ąften in der Bauindustrie beeintr├Ąchtigt. Dadurch steigen die Arbeitskosten f├╝r die Bauunternehmen. Diese m├╝ssen die Kosten weitergeben, um nicht nur die Produktion aufrechtzuerhalten, sondern auch mit der Nachfrage Schritt halten zu k├Ânnen.

Knappes Angebot

Auswirkungen hat auch die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. F├╝hrt ein entsprechender Zuzug in Metropolen zu einem knappen Wohnraum oder kann der Wohnungsbau nicht in ausreichendem Ma├če Wohnungen zur Verf├╝gung stellen, ├╝bersteigt die Nachfrage dieses Angebot. Die Preise steigen daraufhin an.

Auch wenn viele Faktoren daf├╝r sprechen, dass der Immobilienmarkt in Aufruhr ist, st├╝tzen die oben genannten Gr├╝nde die Immobilienpreise. Durch den Wohnraummangel, vor allem in St├Ądten und Ballungsgebieten, steigen die Immobilienpreise an. Daher steigt die Nachfrage nach Immobilien, das Angebot an Immobilien und somit steigen wiederum die Zinsen an. Daher ist der Immobilienmarkt f├╝r Verk├Ąufer nach wie vor stabil.

 

Wodurch steigen Immobilienpreise?

Mit steigenden Immobilienpreisen ist zu rechnen, wenn:

  • Die Zinsen niedrig sind und entsprechend geringe Kreditkosten f├╝r die K├Ąufer entstehen.
  • Nat├╝rlich hat auch die gesamtwirtschaftliche Lage einen Einfluss auf die Immobilienpreise. Bei einem stabilen Konjunkturaufschwung kommt es demnach auch zu steigenden Immobilienpreisen.
  • Dies gilt ebenfalls bei einer steigenden Inflation.
  • Auswirkungen hat auch die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. So f├╝hrt ein entsprechender Zuzug in St├Ądte oder Ballungsgebiete zu einem knappen Wohnraum. Falls der Wohnungsbau nicht in ausreichendem Ma├če Wohnungen zur Verf├╝gung stellen kann, ├╝bersteigt die Nachfrage das Angebot, woraufhin die Immobilienpreise steigen.

Aktuell schwierig ist, dass Zinsen so gering sind und eine Steigerung der Geldmenge zu einer bestimmten Erh├Âhung der Inflation f├╝hrt und die Mietpreise mit der entsprechenden Kaufpreisentwicklung nicht mithalten k├Ânnen. So gibt es einen Nachfrage├╝berhang. Immobilienpreise steigen, aber die Renditen durch die geringeren Mieteinnahmen sinken. So kommt es zu einer ├ťberhitzung des Immobilienmarktes. Dennoch sind K├Ąufer bereit, hohe Preise zu bezahlen. Durch eine geringe Eigenkapitalquote bei Darlehensvergaben und eine Niedrigzinsperiode kann eine solche Entwicklung weiter angekurbelt werden.

 

Wohneigentum ist weiterhin eine gro├čartige Investition, birgt aber Risiken

Wohneigentum bietet nicht nur Schutz und Sicherheit, sondern ein eigenes Haus kann auch eine Chance f├╝r finanzielles Wachstum sein! Die Inflation birgt jedoch auch Risiken: Niedrige Zinsen und eine Steigerung der Geldmenge f├╝hren zu einer Erh├Âhung der Inflation, sodass Mietpreise mit der entsprechenden Kaufpreisentwicklung nicht mithalten k├Ânnen. Wenn die L├Âhne und Geh├Ąlter aufgrund h├Âherer Kosten auf breiter Front steigen, werden sich diejenigen, die Schulden haben, noch st├Ąrker verschulden als zuvor.

Einige Faktoren, wie etwa die Steigerung der Zinsen, die Inflation und internationale Schwierigkeiten wie Corona und der Krieg in der Ukraine, r├╝tteln sehr stark am Immobilienmarkt. Gl├╝cklicherweise wird die Nachfrage bei Immobilien momentan als stabil betrachtet.

 

Fazit: Es droht kein Immobilien-Crash in 2022

Gute Nachricht: Das Betongold lohnt sich immer noch. Alternative Geldanlagen sind weder krisensicher noch mit h├Âherer Rendite ausgestattet und sind hochgradig spekulativ. Gerade in Zeiten, in denen Sparb├╝cher kaum Gewinne abwerfen und Aktien in den Keller fallen, sowie Kaufpreise f├╝r Edelmetalle explodieren, ist es so, dass immer mehr Menschen in Immobilien investieren und damit das Angebot weiterhin verknappen.

Auch wenn spekuliert wurde, ob sich 2022 ein Immobiliencrash entwickeln w├╝rde, muss dies verneint werden. So steigen die Immobilienpreise dank der hohen Nachfrage und g├╝nstigen Zinsen weiter an. Trotz der steigenden Bauzinsen und der Erh├Âhung des Leitzinses durch die EZB bleibt die Nachfrage hoch und die Preise f├╝r Immobilien steigen weiter an.

 

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