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Ludwig-Kirsch-Straße Chemnitz

Daten & Fakten

Kaufpreis ab: 83.500 ‚ā¨
Baujahr: 1912
Objektart: Bestand
Baujahr 1912
Sanierung 1995
Wohnfläche 62,97 qm
Etage 3. OG
Zimmer 2
Aufteilung Wohnen, Schlafen, K√ľche, Bad, Flur
Kaufpreis 83.500,00 Euro

Objektbeschreibung

Zur Lage

Der Sonnenberg ist ein Chemnitzer Stadtteil. Er ist benannt nach der gleichnamigen Erhebung, auf dem sich der Stadtteil erstreckt. Er umfasst ein gro√ües geschlossenes Viertel in √ľberwiegender Blockrandbebauung, das zwischen der Gr√ľnderzeit und dem Ersten Weltkrieg entstand.¬†

In diesem Stadtteil befindet sich das ‚ÄěStadion an der Gellertstra√üe‚Äú sowie das kleine ‚ÄěGewerbegebiet Planitzwiese‚Äú. Zu den bekanntesten Bauwerken z√§hlen u. a. die Markuskirche am K√∂rnerplatz und der Wissmannhof. Mit dem Kauf eines westlichen Teilgebietes vom Klosterdorf Gablenz ging im Jahr 1402 dieses Gebiet an die Stadt Chemnitz √ľber. So entstand eine l√§ndliche Br√ľcke zwischen der Stadt und dem schon ihr geh√∂renden Zeisigwald. √úber viele Jahrhunderte war dieses urspr√ľnglich im Osten nur bis zur heutigen Zietenstra√üe reichende Gebiet Weideland.¬†

Erst mit dem raschen Anstieg der Einwohnerzahlen begann man ab den 1860er Jahren den Sonnenberg zu bebauen. Es entstanden planmäßig schachbrettartige Straßenverläufe, an denen Mietskasernen errichtet wurden. 

An der Planitzstra√üe (heute Heinrich-Sch√ľtz-Stra√üe) wurde 1902 f√ľr das ‚Äě15. K√∂niglich S√§chsische Regiment No. 181‚Äú unweit des Zeisigwaldes eine Kasernenanlage errichtet. Diese wurde in der DDR-Zeit von der Sowjetischen Armee genutzt ‚Äď heute ist sie bis auf die drei unter Denkmalschutz stehenden Geb√§ude abgerissen. Mitte der 1980er Jahre wurden im s√ľdlichen Teil des Sonnenbergs zahlreiche, zum Teil schon dem Verfall preisgegebene Altbauh√§user durch Wohnh√§user in Plattenbauweise ersetzt. Nach 1990 wurde der Sonnenberg auf Grund seiner Altbausubstanz zum Fl√§chendenkmal erkl√§rt. Dennoch werden noch immer in gro√üem Ma√üe Geb√§ude mit Altbausubstanz abgerissen, was auf Kritik zahlreicher Bewohner und Fachleute st√∂√üt. Diese im Rahmen des ‚ÄěStadtumbau Ost‚Äú durchgef√ľhrten R√ľckbauma√ünahmen sollen dem hohen Wohnungsleerstand entgegenwirken, hervorgerufen durch den enormen Bev√∂lkerungsr√ľckgang, den Chemnitz seit der Wiedervereinigung erlebt.¬†

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