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Sonnenberg Chemnitz

Daten & Fakten

Kaufpreis ab: 55.500 €
Baujahr: 1910
Objektart: ETW
Standort Sonennberg Chemnitz
FlÀche ca. 46,19 m2

Objektbeschreibung

Der Sonnenberg ist ein Chemnitzer Stadtteil. Er ist benannt nach der gleichnamigen Erhebung, auf dem sich der Stadtteil erstreckt. Er umfasst ein großes geschlossenes Viertel in ĂŒberwiegen der Blockrandbebauung, das zwischen der GrĂŒnderzeit und dem Ersten Weltkrieg entstand.

In diesem Stadtteil befindet sich das „Stadion an der Gellertstraße“ sowie das kleine „Gewerbegebiet Planitzwiese“. Zu den bekanntesten Bauwerken zĂ€hlen u.a. die Markuskirche am Körnerplatz und der Wissmannhof. Mit dem Kauf eines westlichen Teilgebietes vom Klosterdorf Gablenz ging im Jahr 1402 dieses Gebiet an die Stadt Chemnitz ĂŒber. So entstand eine lĂ€ndliche BrĂŒcke zwischen der Stadt und dem schon ihr gehören den Zeisigwald. Über viele Jahrhunderte war dieses ursprĂŒnglich im Osten nur bis zur heutigen Zietenstraße reichende Gebiet Weideland.

Erst mit dem raschen Anstieg der Einwohnerzahlen begann man ab den 1860er Jahren den Sonnenberg zu bebauen. Es entstanden planmĂ€ĂŸig schachbrettartige StraßenverlĂ€ufe, an denen Mietskasernen errichtet wurden.

An der Planitzstraße (heute Heinrich-SchĂŒtz-Straße) wurde 1902 fĂŒr das „15.Königlich SĂ€chsische Regiment No.181“ unweit des Zeisigwaldes eine Kasernenanlage errichtet. Diese wurde in der DDR-Zeit von der Sowjetischen Armee genutzt–heute ist sie bis auf die drei unter Denkmalschutz stehenden GebĂ€ude abgerissen. Mitte der 1980er Jahre wurden im sĂŒdlichen Teil des Sonnenbergs zahlreiche, zum Teil schon dem Verfall preisgegebene AltbauhĂ€user durch WohnhĂ€user in Plattenbauweise ersetzt. Nach 1990 wurde der Sonnenberg auf Grund seiner Altbausubstanz zum FlĂ€chendenkmal erklĂ€rt. Dennoch werden noch immer in großem Maße GebĂ€ude mit Altbausubstanz abgerissen, was auf Kritikzahlreicher Bewohner und Fachleute stĂ¶ĂŸt. Diese im Rahmen des „Stadtumbau Ost“ durchgefĂŒhrten RĂŒckbaumaßnahmen sollen dem hohen Wohnungsleerstand entgegenwirken, hervorgerufen durch den enormen BevölkerungsrĂŒckgang, den Chemnitz seit der Wiedervereinigung erlebt.