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Ulbrichstraße Chemnitz

Daten & Fakten

Kaufpreis ab: 44.000 €
Baujahr: 1900
Objektart: Bestand
Baujahr 1900
Sanierung 1999
WohnungsgrĂ¶ĂŸe 52,31 qm
Zimmer 2
Etage 3. OG
Kaufpreis 44.000,00 Euro
Aufteilung Wohnen/ KĂŒche, Schlafen, Bad, Flur, Balkon
EnergietrÀger FernwÀrme
Energieverbrauch 99 kWh/ qm
Wohnungsnummer 11

Objektbeschreibung

Zur historischen Lage

Grundherr von Bernsdorf war das Benediktinerkloster St.Marien in Chemnitz. Das Dorf wurde erstmals 1402 als „Beroldisdorf“ (Dorf eines Berold) urkundlich erwĂ€hnt. Eine weitere Nennung datiert auf das Jahr 1504 („Bernstorff“). Anfangs reichte der Bernsdorfer Flur fast bis an die Stadtmauern der Stadt Chemnitz, doch wurde der grĂ¶ĂŸte Teil Bernsdorfs 1402 vom Chemnitzer Kloster an den Rat der Stadt Chemnitz verkauft. Auf diesem GelĂ€nde entstand der StĂ€dtische Friedhof, spĂ€ter „(Alter) Johannis friedhof“, heute„ Park der Opfer des Faschismus“ genannt. Wie alle Klosterdörfer kam auch Bernsdorf, als das kleinste Klosterdorf (mit nur 148ha ), 1548 an das Amt Chemnitz.

Ende des 19. Jahrhunderts vergrĂ¶ĂŸerte sich die Einwohnerzahl Bernsdorfs durch den Zuzug von Chemnitzer Arbeitern, die in der nahen Stadt in Fabriken arbeiteten. Es entstanden ab 1928 Wohnsiedlungen (u.a. an der Wartburgstraße und 1930 der Robert-Straube-Hof an der Augsburger Straße) sowie Fabriken und Kleingartenanlagen, wodurch die ursprĂŒngliche bĂ€uerliche Bebauung fast vollstĂ€ndig verschwand. Nach der Grundsteinlegung fĂŒr das „Institut fĂŒr Mechanik der Akademie der Wissenschaften der DDR“ an der Reichenhainer Straßeim Jahr1985 entwickelte sich Bernsdorf zu einem UniversitĂ€tsstandort. 1986 erhielt die Technische Hochschule den Status einer Technischen UniversitĂ€t